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Franz Mehring
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Franz Erdmann Mehring (* 27. Februar 1846 in Schlawe in Pommern; â 28.cite-ref-1[1] oder 29. Januar 1919 in Berlin) war ein deutscher Publizist und Politiker. Zu Beginn seines Schaffens eher bĂźrgerlich-demokratische und zwischenzeitig auch nationalliberale Positionen vertretend, wandte er sich im Laufe der 1880er Jahre der Sozialdemokratie und dem Marxismus zu. Er war einer der bedeutendsten marxistischen Historiker seiner Zeit und verfasste unter anderem eine bedeutende Biografie zu Karl Marx. Als Publizist äuĂerte er sich häufig zu politischen und gesellschaftlichen Fragen seiner Zeit, wobei einige seiner ĂuĂerungen zum Judentum von Teilen der Forschung als antisemitisch bewertet werden.
Contents
⢠Leben
⢠Wirken
⢠Schriften
⢠Ehrungen
⢠Schriften
⢠Werkausgaben
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Herkunft, Ausbildung, Studium
Franz Mehring war der Sohn von Carl Wilhelm Mehring, einem ehemaligen Offizier und hĂśheren Steuerbeamten, und Henriette Mehring, geborene Schulze. Er besuchte das Gymnasium in Greifenberg und studierte vom 30. Oktober 1866 bis 1868 Klassische Philologie an der Universität Leipzig und vom 28. November 1868 bis zur Zwangsexmatrikulation am 12. Juli 1870 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. In Leipzig gehĂśrte er seit 1867 zeitweise der Leipziger Burschenschaft Dresdensia an.cite-ref-2[2] Er promovierte am 9. August 1882 an der Universität Leipzig zum Dr. phil. mit der Dissertation: âDie deutsche Sozialdemokratie. Ihre Geschichte und ihre Lehreâ.cite-ref-3[3] Die Arbeit wurde mit âlĂśblichâ beurteilt, die Promotion fand âsine examineâ statt.cite-ref-4[4]
Erste politische Präferenzen und publizistische Aktivitäten
Politisch war er zunächst bßrgerlicher Demokrat. Seit 1870 arbeitete er fßr verschiedene Tages- und Wochenzeitungen. 1868 wechselte er zum weiteren Studium nach Berlin und arbeitete zunächst in der Redaktion der demokratischen Tageszeitung Die Zukunft (Herausgeber Johann Jacoby und Guido Weiss).
Bereits 1867 traf Mehring in Berlin auf August Bebel und Wilhelm Liebknecht, ohne dass dies zunächst Folgen fĂźr seinen politischen Standpunkt gehabt hätte. Vielmehr wandte er sich unter dem Eindruck des Krieges von 1870/71 vorĂźbergehend von den Demokraten ab und dem nationalliberalen Lager zu. In den folgenden Jahren kehrte er jedoch zu seinen demokratischen Positionen zurĂźck. 1871 bis 1874 berichtete er fĂźr das âOldenbergâsche KorrespondenzbĂźroâ Ăźber Reichstags- und Landtagssitzungen und wurde zu einem bekannten Parlamentsreporter. Danach arbeitete er als politischer Korrespondent fĂźr Die Waage. Wochenblatt fĂźr Politik und Literatur.cite-ref-5[5] Hier verĂśffentlichte er 1875 eine Artikelserie gegen Heinrich von Treitschke, die kurze Zeit später als Buch unter dem Namen Herr von Treitschke, der SozialistentĂśdter und die Endziele des Liberalismus â Eine sozialistische Replik erschien. Er arbeitete auch fĂźr die demokratisch orientierte Frankfurter Zeitung des jĂźdischen Verlegers Leopold Sonnemann, der der Sozialdemokratie nahestand und von den ParteifĂźhrern geschätzt wurde. Im Mai 1876 wandte sich Mehring in einem Artikel in der StaatsbĂźrger-Zeitung gegen seinen Verleger.cite-ref-6[6] Er warf ihm vor, Bestechungsgelder angenommen und während der GrĂźnderkrise an kriminellen BĂśrsenspekulationen teilgenommen zu haben. Damit griff Mehring nach Ansicht des Historikers Robert Wistrich eine Kampagne von radikalen Antisemiten vom Schlage eines Otto Glagau und Wilhelm Marr auf. Mehrings Beschuldigungen gegen Sonnemann wurden von der FĂźhrung der Sozialdemokratie unter August Bebel und Wilhelm Liebknecht Ăśffentlich abgelehnt. Diese Auseinandersetzung fĂźhrte zu einem 15 Jahre dauernden Riss zwischen Mehring und der Sozialdemokratie.cite-ref-7[7] Die FĂźhrung der Sozialdemokratie betrachtete Mehring mit Misstrauen, zumal Mehring danach mehrere antisozialistische Arbeiten verfasste. Vor allem sein Buch Die Deutsche Socialdemokratie, ihre Geschichte und ihre Lehre (1877) wurde von der SPD heftig kritisiert.cite-ref-8[8] Ab 1878 bis 1884 arbeitete Mehring fĂźr die Bremer Weser-Zeitung, 1883/84 fĂźr die Demokratischen Blätter.
Allerdings las er um 1880 intensiv die Schriften von Karl Marx, die ihn stark beeinflussten. Die Kritik an den Sozialistengesetzen und die Ăberzeugung, dass Bismarcks Sozialgesetzgebung keine grundlegende LĂśsung der Sozialen Frage bringen wĂźrde, fĂźhrten zu einer Wiederannäherung an die Sozialdemokratie. Zwischen 1884 und 1890 war Mehring Mitarbeiter der liberalen Volks-Zeitung. Organ fĂźr Jedermann aus dem Volkecite-ref-9[9] und im April 1889 Chefredakteurcite-ref-10[10] dieser Zeitung.cite-ref-11[11] In dieser Zeit entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis zu August Bebel und Paul Singer.cite-ref-12[12] Im Sommer 1890 wurde Mehring in eine Auseinandersetzung mit Paul Lindau verwickelt.cite-ref-13[13] Dieser hatte versucht, seine ehemalige Freundin, die Schauspielerin Elsa von Schabelsky, an der BerufsausĂźbung an allen Theatern Berlins zu hindern, was Mehrings journalistisches Engagement fĂźr die Frau provozierte.cite-ref-14[14] Dies hatte auch den Bruch mit den Besitzern der Volks-Zeitung, Rudolf Mosse und Emil Cohn, zur Folge.cite-ref-15[15] Noch im gleichen Jahr wurde ihm die Leitung der Zeitung entzogen.cite-ref-16[16] Laut Robert S. Wistrich waren die GrĂźnde dafĂźr der politische Kampf Mehrings wie beispielsweise sein Eintreten gegen die Sozialistengesetze, der durch häufige Verbote zu einer Existenzgefährdung der Zeitung gefĂźhrt hatte.
Engagement fĂźr die Sozialdemokratie
Im Jahr 1891 trat Mehring der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. In der Folgezeit arbeitete er fĂźr verschiedene sozialdemokratische Blätter. Von Juni 1891 bis 1913 schrieb er Leitartikel fĂźr Die Neue Zeit, damals die wichtigste theoretische Zeitschrift der SPD und stark marxistisch geprägt.cite-ref-17[17] Von 1902 bis 1907 war Mehring Chefredakteur der sozialdemokratischen Leipziger Volkszeitung. Bis 1913 blieb er weiter Mitarbeiter des Blattes. AuĂerdem publizierte er im Vorwärts und anderen sozialdemokratischen Blättern. In den Jahren 1913/14 war er Mitherausgeber der Sozialdemokratischen Korrespondenz. Neben der publizistischen Tätigkeit lehrte Mehring von 1906 bis 1911 an der zentralen Parteischule der SPD. Daneben war er von 1892 bis 1895 Leiter des Vereins der Freien VolksbĂźhne in Berlin. 1917/1918 war er Mitglied des PreuĂischen Abgeordnetenhauses. Innerhalb der SPD blieb der bildungsbĂźrgerlich geprägte Mehring ein AuĂenseiter. Der Parteivorsitzende August Bebel schrieb am 20. März 1892 an Friedrich Engels:
âMehrings Arbeiten sind allerdings ausgezeichnet, aber trotz alledem lässt sich kein intimeres Verhältnis mit ihm herstellen; man befĂźrchtet immer wieder, er bekäme einen RĂźckfall; und ausserdem muss man sich fĂźrchten, mit ihm sich vertraulicher einzulassen, weil der Verdacht besteht, er notierte alles, was er hĂśrt. Das sind fatale Eigenschaften, die seine Person nicht zur Geltung kommen lassen.âcite-ref-18[18]
Opposition zur Mehrheitssozialdemokratie
In den innerparteilichen Grundsatzdebatten vor dem Ersten Weltkrieg, bei dem etwa Eduard Bernstein und der neue Parteivorsitzende Friedrich Ebert revisionistische, reformorientierte Positionen vertraten, beharrte Mehring ähnlich wie Karl Liebknecht auf der traditionellen Vorstellung vom Klassenkampf. Während des Ersten Weltkrieges distanzierte er sich aufgrund der Burgfriedenspolitik und der Zustimmung groĂer Teile der Partei zu den Kriegskrediten weiter von der SPD. Gemeinsam mit Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin sah er darin eine Unterwerfung unter die herrschende Klasse und den Tod der Internationale.cite-ref-19[19] Dieser Streit spaltete die Partei. Mehring war 1915 Mitherausgeber der Zeitschrift Die Internationale und grĂźndete 1916 mit anderen fĂźhrenden Linken in der SPD die Spartakusgruppe. Im August 1916 wurde Mehring fĂźr vier Monate in militärische Sicherheitshaft genommen, aufgrund seines hohen Alters unter schonenden Bedingungen. Die Haft verbrachte er gemeinsam mit dem fĂźhrenden Spartakusmitglied Ernst Meyer in der Berliner Stadtvogtei.cite-ref-20[20] 1917 trat er der USPD bei, die fĂźr eine sofortige Beendigung des Krieges eintrat. Mehring war Ende 1918 entscheidend an der Vorbereitung des GrĂźndungsparteitages der KPD beteiligt, welche die Arbeit des Spartakusbundes fortfĂźhrte.
Wirken
Verhältnis zum Judentum
Mehring äuĂerte sich seit 1876 immer wieder zur sogenannten Judenfrage und kritisierte dabei sowohl Antisemitismus als auch Philosemitismus.cite-ref-21[21] Kein anderer sozialistischer Autor beschäftigte sich laut dem amerikanischen Historiker Lars Fischer so intensiv mit diesem Themenkomplex, Fischer spricht von einer âObsessionâ.cite-ref-22[22]
Nach dem Berliner Antisemitismusstreit verteidigte Mehring 1882 Heinrich von Treitschke gegen dessen Kritiker, weil dieser die â seiner Meinung nach â negativen Seiten der Judenemanzipation beim Namen nenne. In diesem Zusammenhang tat er judenfeindliche Krawalle in seiner hinterpommerschen Heimat, bei denen die Synagoge von Neustettin niedergebrannt worden war, als âUnfugâ ab, den der darĂźber erhobene Lärm erst entstehen lasse. Um dem Antisemitismus zu begegnen, empfahl er, angeblich von Juden verursachte Missstände âmit äuĂerster, schärfster Bestimmtheitâ zu benennen.cite-ref-23[23] Mehring lieferte sich Auseinandersetzungen mit Mitgliedern der Freisinnigen Partei, die er als âPhilosemitenâ bezeichnete und denen er vorwarf, nicht wie behauptet die Juden zu schĂźtzen â er nennt als Beispiel den Konflikt zwischen Marx und Eugen Richter â,cite-ref-24[24] sondern den Kapitalismus zu verteidigen:
âAuf der anderen Seite aber ist der Philosemitismus um kein Haar besser, als der Antisemitismus. Wenn dieser den Kapitalismus zu bekämpfen behauptet, indem er die Juden verfolgt, so behauptet dieser, die Juden zu schĂźtzen, indem er den Kapitalismus durch dick und dĂźnn vertheidigt.âcite-ref-25[25]
Mehrings Polemik gegen die Philosemiten fĂźhrte 1893 zu einer Kontroverse mit dem Parteitheoretiker Eduard Bernstein.cite-ref-26[26] Nach Mehrings Ăberzeugung wĂźrde erst eine neue Organisation der Gesellschaft den âSchacherâ aufheben und eine âEmanzipation [âŚ] vom praktischen, realen Judenthumâ bewirken.cite-ref-27[27] Ăhnliche Thesen fand Mehring in Marxâ innerhalb der Arbeiterbewegung wenig beachteter FrĂźhschrift Zur Judenfrage, um deren Verbreitung er sich bemĂźhte. In einem Vorwort kritisierte Mehring, das eigentlich demokratische und liberale Judentum wäre sofort bereit, Demokratie und Liberalismus âzu verraten, wenn sie seiner eigenen Herrschaft hinderlich werden sollten.âcite-ref-28[28] 1893 schrieb Mehring in einem Artikel Ăźber den antisemitischen Politiker Adolf Stoecker, dass dessen âglĂźcklicher Leichtsinn im Behaupten und Widerrufen von Thatsachen [âŚ] von den Soldschreibern des Geldjudenthums mit äuĂerstem BemĂźhen ausgenutzt worden ist, um aus StĂścker eine Vogelscheuche der Unwahrhaftigkeit zu machenâ.cite-ref-29[29] Im gleichen Jahr äuĂerte er im Vorwärts die Hoffnung, antisemitisch eingestellte KleinbĂźrger wĂźrden âeinen sehr lehrreichen Vorkurs zur Sozialdemokratie durchlaufenâ, bald wĂźrden Antisemiten und Sozialisten gemeinsam die âgehäuften SĂźnden des bĂźrgerlichen Liberalismusâ bekämpfen.cite-ref-30[30]
Edmund Silberner rechnete Mehring zu den bedeutenden Sozialisten mit einer Voreingenommenheit gegenĂźber Juden.cite-ref-31[31] Nach Ansicht des israelischen Historikers Robert S. Wistrich war Mehrings Haltung gegenĂźber den Juden im Pressewesen âpraktisch ununterscheidbar vom verfeinerten Antisemitismus, der mit einer ganzen Richtung konservativer Kulturkritik einhergingâ. Mehring illustriere die Schwierigkeiten der Arbeiterbewegung, âdie marxistische klar von der antisemitischen Kritik am liberalen Kapitalismus abzugrenzenâ.cite-ref-32[32] Paul Massing sieht Mehrings VerĂśffentlichungen zum Judentum als Ursache dafĂźr, dass die Arbeiterbewegung den nationalsozialistischen Judenverfolgungen eher gleichgĂźltig gegenĂźber gestanden habe.cite-ref-33[33] Laut Hans G. Glasner habe Mehring aus seinen antisemitischen Ressentiments âkein Hehlâ gemacht.cite-ref-34[34] Matthias Vetter attestiert ihm eine deutliche âAbneigung gegen das âJudentumââ sowohl in religiĂśser Hinsicht als auch, was seine Erfolge in Kapitalismus und Pressewesen betrifft. Gleichwohl kĂśnne man ihn nicht als âideologischen Antisemitenâ bezeichnen.cite-ref-35[35] Rosemarie Leuschen-Seppel verweist darauf, dass Mehring als âSondererscheinungâ fĂźr die Sozialdemokratie nicht typisch sei.cite-ref-36[36] Auch GĂśtz Aly attestiert Mehring offene oder verdeckte antisemitische ĂuĂerungen, mit denen er sich von der Haltung der groĂen Mehrheit der deutschen Sozialdemokratie unterschied, die jeden Antisemitismus klar verurteilte.cite-ref-37[37] Shlomo Naâaman bestreitet dagegen, dass Mehring ein Antisemit gewesen sei, da er niemals gefordert habe, die Emanzipation rĂźckgängig zu machen.cite-ref-38[38]
Schriften
Mehrings Bedeutung liegt weniger in seinem konkreten politischen Handeln, sondern in seinen zahlreichen Schriften, insbesondere zur Geschichte der Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie. Dazu zählt etwa die zweibändige Geschichte der deutschen Sozialdemokratie (1898). Seine 1910/11 erschienene Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bediente sich der von Marx und Engels begrĂźndeten Methode des historischen Materialismus. Mehring war einer der ersten Historiker, der die marxistische Theorie konsequent auf die Geschichtswissenschaft anwandte. So verteidigte er die auf die historische Entwicklung von Arbeit und Wirtschaft bezogene Methode Karl Lamprechts im Historikerstreit mit den Neorankeanern, beschäftigte sich etwa mit der Geschichte der Reformation und versuchte eine âEntzauberungâ der Geschichtsmythen um die herrschende Dynastie der Hohenzollern.cite-ref-39[39] Kurz vor seinem Tode verĂśffentlichte er im Jahr 1918 die erste und bis heute einflussreiche Biographie Ăźber Karl Marx.
Ehrungen
Die Grabstätte Franz Mehrings auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde 1950 in die damals von der DDR-Fßhrung neu errichtete Gedenkstätte der Sozialisten integriert und gehÜrt seither zur Reihe der Gräber in deren Mittelrondell.
In der DDR war ein Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig nach ihm benannt, das in Berlin-Biesdorf eine AuĂenstelle hatte. Die Deutsche Post der DDR gab am 20. Juni 1955 im Rahmen der Ausgabe âFĂźhrer der deutschen Arbeiterbewegungâ eine Sondermarke zu seinen Ehren heraus. Die Franz-Mehring-Ehrennadel des Verbandes der Journalisten der DDR wurde nach ihm benannt. Weiterhin trug die Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung âFranz Mehringâ in Kamenz den Ehrennamen Franz Mehring.
Bundesweit sind heute rund siebzig StraĂen, Plätze, Wege und Viertel nach Mehring benannt,cite-ref-40[40] in Berlin etwa der Mehringplatz und der benachbarte Mehringdamm. Auf dem Franz-Mehring-Platz in Friedrichshain steht vor dem Redaktionsgebäude der Tageszeitung Neues Deutschland das von Heinrich Apel 1978/81 geschaffene Bronze-Denkmal. In Bernburg besteht die Franz-Mehring-Schule, vor der auch ein Gedenkstein fĂźr Mehring steht.
2009 wurde der der Partei fĂźr Soziale Gleichheit (PSG) nahestehende Verlag, mit Sitz in Essen, in Mehring Verlag umbenannt.
Darstellung Mehrings in der bildenden Kunst
⢠Heinrich Apel: Franz Mehring (Holzschnitt, aus der Mappe âBildnisse - Porträts von PersĂśnlichkeitenâ, 1985)cite-ref-41[41]
Schriften
⢠Herr von Treitschke, der SozialistentĂśdter und die Endziele des Liberalismus â Eine sozialistische Replik. Genossenschaftsbuchdruckerei, Leipzig 1875.
⢠Herr Sonnemann. Zwei Leitartikel der Staatsbßrger Zeitung. Den Frankfurter Reichstagswählern gewidmet. Berlin 1876.
⢠Zur Geschichte der deutschen Socialdemokratie. Ein historischer Versuch. Faber, Magdeburg 1877.
⢠Die deutsche Sozialdemokratie: Ihre Geschichte u. ihre Lehre; Eine historisch-kritische Darstellung. C. Schßnemann, Bremen 1877.
⢠Herr Hofprediger StÜcker der Socialpolitiker. Eine Streitschrift. Schßnemann, Bremen 1882.
⢠Franz Duncker. Ein Gedenkblatt. Gutenberg Druck und Verlag, Berlin 1888.
⢠Der Fall Lindau. Dargestellt und erläutert von Franz Mehring. K. Brachvogel & Ranft, Berlin 1890. Digitalisiert von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020. URN urn:nbn:de:kobv:109-1-15415511
⢠Kapital und Presse. Ein Nachspiel zum Fall Lindau. K.Brachvogel & Ranft, Berlin 1891 (Digitalisat des 2. Tausend der ersten Auflage 1891).
⢠Herrn Eugen Richters Bilder aus der Gegenwart. Eine Entgegnung. WÜrlein & Co., Nßrnberg 1892.
⢠Die Lessing-Legende. Eine Rettung, nebst einem Anhang ßber den historischen Materialismus. J. H. W. Dietz, Stuttgart 1893.
⢠Gustav Adolf. Ein Fßrstenspiegel zu Lehr und Nutz der deutschen Arbeiter. Verlag der Expedition des Vorwärts, Berlin 1894 (2. verb. Aufl. 1908).
⢠Kunst und Proletariat. In: Die Neue Zeit. Revue des geistigen und Ăśffentlichen Lebens, Band 15 (1896/97), S. 129â133. Dietz, Stuttgart 1897 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv).
⢠Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. 2 Teile, Dietz, Stuttgart 1897/98 (2. verb. Aufl., 4B de., Stuttgart, Dietz, 1903/04).
⢠Herrn Hardens Fabeln. Eine nothgedrungene Abwehr. H. Walther, Berlin 1899 (Digitalisat).
⢠Weltkrach und Weltmarkt. Eine weltpolitische Skizze. Vorwärts, Berlin 1900 (Digitalisat).
⢠Arbeiterklasse und Flottenvorlage. Vorwärts, Berlin 1900.
⢠Gesammelte Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels, Bände 1â3. Dietz, Stuttgart 1902 (Digitalisat Band 2).
⢠Briefe von Ferdinand Lassalle an Karl Marx und Friedrich Engels 1849 bis 1862 hrsg. von Franz Mehring. J. H. W. Dietz Nachf. (G.m.b.H.), Stuttgart 1902 (Digitalisat).
⢠Meine Rechtfertigung. Ein nachträgliches Wort zum Dresdner Parteitag. Verlag der Leipziger Buchdruckerei, Leipzig 1903 (Digitalisat).
⢠Schiller. Ein Lebensbild fßr deutsche Arbeiter. Verlag der Leipziger Buchdruckerei, Leipzig 1905.
⢠Eine Geschichte der Kriegskunst. Paul Singer, Stuttgart 1908.
⢠David Friedrich StrauĂ. Die Neue Zeit, 26. Jg. 1907/08, Erster Band, S. 573â577 (Digitalisat).
⢠Wilhelm Wolff: Gesammelte Schriften. Nebst einer Biographie Wolffs von Friedrich Engels. Mit Einleitung und Anmerkungen. Hrsg. von Fr. Mehring. Jubiläums-Ausgabe. Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1909 (= Sozialistische Neudrucke. III). (Digitalisat).
⢠Antonio Labriola. Zum Gedächtnis des Kommunistischen Manifestes. Eingeleitet und ßbersetzt von Franz Mehring. Mit einem Bildnis des Verfassers. Verlag der Leipziger Buchdruckerei Aktiengesellschaft, Leipzig 1909 (Reprint: Verlag Neue Kritik, Frankfurt am Main 1970 (=Archiv sozialistischer Literatur)).
⢠Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters. Ein Leitfaden fßr Lehrende und Lernende. 2 Teile, Vorwärts, Berlin 1910/11 (Digitalisat).
⢠Heinrich Heines Werke in zehn Bänden. Mit einer biographischen Einleitung. Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1911.
⢠Freiligrath und Marx in ihrem Briefwechsel. Singer, Stuttgart 1912 (= Ergänzungshefte zur Neuen Zeit).
⢠Politische Reden und aufsätze von J. B. Schwitzer. Vorwärts, Berlin 1912 (Digitalisat).
⢠1813 bis 1819. Von Kalisch bis Karlsbad. Dietz, Stuttgart 1913.
⢠Kriegsartikel. Aktion, Berlin 1918.
⢠Karl Marx. Geschichte seines Lebens. Leipziger Buchdruckerei, Leipzig 1918 (= Gesammelte Schriften, Band 3. Berlin, 1960, S. 3â552 online).
Werkausgaben
⢠Gesammelte Schriften und Aufsätze in Einzelausgaben. (Hrsg. Eduard Fuchs), Band 1â6 u. 12, Soziologische Verlagsanstalt, Berlin 1929â1933.
⢠Walter Heist (Hrsg.): Beiträge zur Literaturgeschichte. Berlin 1948.
⢠Krieg und Politik. Zwei Bände. Verlag des Ministeriums fßr nationale Verteidigung, Berlin 1959/1961.
⢠Gesammelte Schriften. (Hrsg. von Thomas HĂśhle, Hans Koch und Josef Schleifstein). 15 Bände. Dietz Verlag, Berlin 1960â1967, ISBN 3-320-00762-9.
⢠Gßnther Cwojdrak (Hrsg.): Mit eingelegter Lanze. Literarische Streitschriften von Hutten bis Mehring. Reclam, Leipzig 1968.
⢠Fritz J. Raddatz (Hrsg.): Werkauswahl. (= Sammlung Luchterhand. 170, 177 und 198). Band 1â3, Luchterhand, Neuwied/Darmstadt 1974â1975.
⢠Zur Geschichte PreuĂens. Dietz Verlag, Berlin 1981.
⢠Politische Publizistik. Eine Auswahl in zwei Bänden. Ausgewählt und eingeleitet von Josef Schleifstein. Verlag Marxistische Blätter, Frankfurt am Maim 1977, ISBN 3-88012-445-0 (Marxistische Taschenbßcher. Sozialistische Klassiker 45/46).
Literatur
⢠Manfred Asendorf: Mehring, Franz. In: Manfred Asendorf, Rolf von Bockel (Hrsg.): Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fĂźnf Jahrhunderten. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 1997, ISBN 3-476-01244-1, S. 421â422.
⢠Helga Grebing, Monika Kramme: Franz Mehring. In: Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Historiker. Band 5, Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 1972, S. 73â94.
⢠Hartmut Henicke: Arbeiterbewegung und Reformationsrezeption vom Vormärz bis zum Ersten Weltkrieg â Erkenntnisse und Grenzen. In: Arbeit â Bewegung â Geschichte. Heft II/2017, S. 86â106.
⢠Thomas HĂśhle: Franz Mehring â Sein Weg zum Marxismus. RĂźtten & Loening, Berlin 1956. (2. verbesserte und erweiterte Auflage. 1958) (enthält auf den Seiten 321â492 Artikel von 1874 bis 1891, die in keiner Werkausgabe abgedruckt wurden).
⢠Reinhold Jaretzky: âInterimsästhetikâ. Franz Mehrings frĂźher Versuch einer sozialgeschichtlichen Literaturbetrachtung. Frankfurt am Main, New York 1991.
⢠Peter Kiefer: Bildungserlebnis und Ükonomische Bßrde. Franz Mehrings historische Strategie einer Kultur des Proletariats. Peter Lang, Frankfurt am Main/Bern/New York 1986.
⢠Hans Koch: Franz Mehrings Beitrag zur marxistischen Literaturtheorie. Dietz, Berlin 1959; Bibliografie der Werke und Schriften Mehrings, S. 385â432.
⢠Mehring, Franz. In: Biographisches WĂśrterbuch zur Deutschen Geschichte. 2 Bände. Francke, MĂźnchen 1974, ISBN 3-7720-1082-2, Sp. 1861â1862.
⢠Glen Ronald McDougal: Franz Mehring: Politics and history in the Making of radical German social democracy 1869â1903. Columbia Univ., New York 1977.
⢠Manfred Menger: Mehring, Franz (1846â1919) Journalist, Historiker Politiker. In: Dirk Alvermann, Nils JĂśrn (Hrsg.): Biographisches Lexikon fĂźr Pommern. Bd. 1, BĂśhlau Verlag, KĂśln u. a. 2013 (= VerĂśffentlichungen der Historischen Kommission fĂźr Pommern. Reihe V, Band 48,1), ISBN 978-3-412-20936-0, S. 183â189.
⢠Christoph Stamm: Mehring, Franz. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 16. Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 623â625 (deutsche-biographie.de).
⢠Josef Schleifstein: Franz Mehring. Sein marxistisches Schaffen 1891â1919. RĂźtten & Loening, Berlin 1959.
⢠Wilhelm Heinz SchrĂśder: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867â1933. Biographien, Chronik und Wahldokumentation. Ein Handbuch. Droste, DĂźsseldorf 1995, ISBN 3-7700-5192-0, S. 609.
⢠Hans-Dieter SchĂźtt (Hrsg.): Franz Mehring oder: âDer beste zurzeit lebende Publizistâ. Karl Dietz Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-320-02358-4.
⢠Hermann Weber, Andreas Herbst: Mehring, Franz. In: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. 2., ßberarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.
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⢠Manuskripte und Briefe Mehrings in Bibliotheken und Archiven
⢠Schriften Mehrings im Marxists Internet Archive
⢠Nachlass BArch NY 4043 im Bundesarchiv
Einzelnachweise
cite-note-11. â Gerhard Engel, Bärbel Holtz, Gaby Huch, Ingo Materna (Hrsg.): GroĂ-Berliner Arbeiter- und Soldatenräte in der Revolution 1918/19. Dokumente der Vollversammlungen und des Vollzugsrates. Vom Ausbruch der Revolution bis zum 1. Reichsrätekongress. Akademie-Verlag, Berlin 1997, S. 528, Anm. 5; Alexander MĂźhle, Arnulf Scriba: Franz Mehring 1846â1919. In: LeMO, 14. September 2014.
cite-note-22. â Karl RĂśmpler: Festgabe zum fĂźnfzigsten Stiftungsfeste der Burschenschaft Dresdensia zu Leipzig â 1853â1903. Dieterich, GĂśttingen 1902.
cite-note-33. â Die Arbeit war schon vorher bei C. SchĂźnemann in Bremen 1877 erschienen.
cite-note-44. â Thomas HĂśhle: Franz Mehring. Sein Weg zum Marxismus. Berlin 1958, S. 156.
cite-note-55. â Gustav Mayer: Erinnerungen: Vom Journalisten zum Historiker der deutschen Arbeiterbewegung. ZĂźrich/MĂźnchen 1949. (Reprint: Hildesheim 1993, ISBN 3-487-09688-9, S. 198, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-66. â Werner Ruch: Mit Franz Mehring aus der Geschichte lernen: Beiträge zu Leben und Werk. Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8482-0818-0, S. 13.
cite-note-77. â Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 37.
cite-note-88. â Hermann Weber, Andreas Herbst: Mehring, Franz. In: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. 2., Ăźberarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.
cite-note-99. â Diese Zeitung erschien vom 5. April 1853 bis zum 30. Juni 1904 unter diesem Titel.
cite-note-1010. â Thomas HĂśhle: Franz Mehring. Sein Weg zum Marxismus. Berlin 1958, S. 245.
cite-note-1111. â 1884 bis 1886 war der Chefredakteur der Zeitung Adolph Phillips und sein Nachfolger war Hermann Trescher.
cite-note-1212. â Protokoll Ăźber die Verhandlungen des Parteitages der SPD, abgehalten zu Dresden. Berlin 1903, S. 166, 218, 242.
cite-note-1313. â Franz Mehring: Der Fall Lindau. Berlin 1890.
cite-note-1414. â Robert S. Wistrich: From Ambivalence to Betrayal. The Left, the Jews and Israel. University of Nebraska Press, Lincoln 2012, S. 160.
cite-note-1515. â Thomas HĂśhle: Franz Mehring. Sein Weg zum Marxismus. Berlin 1958, S. 267â284.
cite-note-1616. â Franz Mehring. In: Projekt Literaturkritik Deutschland an der Universität Marburg. (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)
cite-note-1717. â Josef Schleifstein: Franz Mehring. Sein marxistisches Schaffen. Berlin 1959.
cite-note-1818. â Werner Blumenberg (Hrsg.): August Bebels Briefwechsel mit Friedrich Engels. Mouton, London, Den Haag und Paris 1965, S. 527; vgl. Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 43.
cite-note-1919. â Helga Grebing: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. dtv. MĂźnchen 1973, S. 142.
cite-note-2020. â AndrĂŠ Keil, Matthew Stibbe: Ein Laboratorium des Ausnahmezustands. Schutzhaft während des Ersten Weltkriegs und in den Anfangsjahren der Weimarer Republik â PreuĂen und Bayern 1914 bis 1923. In: Vierteljahrshefte fĂźr Zeitgeschichte 68 (2020), Heft 4, S. 535â573, hier S. 546.
cite-note-2121. â âMan darf diesen praktischen Antisemitismus zwar nicht billigen, aber man kann ihn verstehen; dagegen ein Räthsel, gleich geheimniĂvoll fĂźr Weise und fĂźr Thoren, ist der theoretische Antisemitisimus. [âŚ] Ihrer Weisheit erster und letzter SchluĂ ist das geflĂźgelte Wort: âDie Juden sind nun doch einmal unser UnglĂźckâ, und als Beweis fĂźr diesen Satz dient eine Reihe von AussprĂźchen âgroĂer Männerâ von Luther an bis auf Bismarck. Die Deklamationen gegen das Kapital, welche nebenher laufen, sind so allgemein wie mĂśglich gehalten. [âŚ] Auf der anderen Seite aber ist der Philosemitismus um kein Haar besser, als der Antisemitismus. Wenn dieser den Kapitalismus zu bekämpfen behauptet, indem er die Juden verfolgt, so behauptet dieser, die Juden zu schĂźtzen, indem er den Kapitalismus durch dick und dĂźnn vertheidigt. [âŚ] FĂźr die klassenbewuĂten Arbeiter hat der âGegensatzâ zwischen Anti- und Philosemitismus nie irgend eine Bedeutung gehabt. In dem Programm der Internationalen heiĂt es, daĂ âdie internationale Arbeiterassoziation und alle ihr angehĂśrigen Gesellschaften und Individuen Wahrheit, Recht und Sitte als die Grundlage ihres Betragens untereinander und gegen alle ihre Mitmenschen ohne RĂźcksicht auf Farbe, BekenntniĂ oder Nationalität anerkennen.ââ Franz Mehring: Anti- und Philosemitisches. 1891. Shlomo Naâaman: Die Bedeutung der Judenfrage in der frĂźhen Arbeiterbewegung. In: Tel Aviver Jahrbuch fĂźr deutsche Geschichte. 20, 1991, S. 173.
cite-note-2222. â Lars Fischer: The Socialist Response to Antisemitism in Imperial Germany. Cambridge University Press, 2007, S. 26.
cite-note-2323. â Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 38â41; GĂśtz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800â1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, S. 127 f. (hier das Zitat).
cite-note-2424. â âHat doch nie ein AntisemitenfĂźhrer einen einzelnen Juden so erbarmungslos zu vernichten gesucht, wie Herr Eugen Richter, der oberste FĂźhrer des âfreisinnigenâ Philosemitismus, eben erst den jĂźdischen Schriftsteller Marx, nur weil sich derselbe Ăśffentlich zu beschweren wagte, daĂ er, einzig um seiner Eigenschaft als Jude willen, von einem freisinnig-philosemitischen Blatte brotlos gemacht worden war.â Franz Mehring: Anti- und Philosemitisches, 1891.
cite-note-2525. â Franz Mehring: Anti- und Philosemitisches. In: Die neue Zeit. 9. Jahrgang, Band 2 (1890â1891), Nr. 45, S. 585 ff. (online, Zugriff am 20. Dezember 2012); vgl. GĂśtz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800â1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, S. 127 f.
cite-note-2626. â Eduard Bernstein: Das Schlagwort und der Antisemitismus. In: Die Neue Zeit. XI. Jahrgang, 2. Band, Nr. 35, 1893, S. 228â237 (online, Zugriff am 2. Januar 2013); Franz Mehring: Das erste WahlergebniĂ. In: Die Neue Zeit. XI. Jg., 2. Band, Nr. 40, 1893, S. 385â389 (online, Zugriff am 2. Januar 2013); vgl. Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 47 f.
cite-note-2727. â Franz Mehring: Kapitalistische Agonie. In: Die Neue Zeit. X. Jahrgang (1891â1892), 2. Band, Nr. 44, 1892, S. 546 (online, Zugriff am 2. Januar 2013; Mehring zitiert hier Marx, Zur Judenfrage); vgl. GĂśtz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800â1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, S. 127.
cite-note-2828. â Einleitende Bemerkungen Mehrings in: Derselbe (Hrsg.): Aus dem literarischen Nachlass von Karl Marx, Friedrich Engels und Ferdinand Lassalle. I. Gesammelte Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels. Von März 1841 bis März 1844. J. H. W. Dietz Nachf. Stuttgart 1902, S. 356 ff.; vgl. Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 43â45.
cite-note-2929. â Franz Mehring: Das Ende eines Demagogen. In: Die Neue Zeit. XI. Jahrgang, Band II (1892â1893), Nr. 45, S. 545 (online, Zugriff am 20. Dezember 2012).
cite-note-3030. â GĂśtz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800â1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, S. 135.
cite-note-3131. â Edmund Silberner: Sozialisten zur Judenfrage. Ein Beitrag zur Geschichte des Sozialismus vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1914. Colloquium Verlag, Berlin 1962, S. 198â203; ähnlich Micha Brumlik in einer Rezension zu GĂśtz Aly: Warum die Deutschen âŚ: Holocaustforschung: Räuber und MĂśrder wie du und ich. In: Die Zeit. Nr. 33/2011 (online).
cite-note-3232. â Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 42 und 36.
cite-note-3333. â Paul Massing: Vorgeschichte des politischen Antisemitismus. Europäische Verlags-Anstalt, Hamburg 1986, zitiert nach Matthias Vetter: Franz Mehring. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 2/1: Personen LâZ. Walter de Gruyter, Berlin 2009, S. 536.
cite-note-3434. â Hans G. Glasner: Antisemitismus â auch von Links? In: GĂźnther Bernd Ginzel (Hrsg.): Antisemitismus. Erscheinungsformen der Judenfeindschaft gestern und heute. Verlag Wissenschaft und Politik, Bielefeld 1991, ISBN 3-8046-8772-5, S. 249â268, hier S. 250.
cite-note-3535. â Matthias Vetter: Franz Mehring. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 2/1: Personen LâZ. Walter de Gruyter, Berlin 2009, S. 536.
cite-note-3636. â Zitiert nach Peter G. J. Pulzer: Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Ăsterreich 1867â1914. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2004, S. 26, Anm. 77.
cite-note-3838. â Shlomo Naâaman: Die Judenfrage als Frage des Antisemitismus. In: Ludger Heid und Arnold Paucker (Hrsg.): Juden und deutsche Arbeiterbewegung bis 1933. J.C.B Mohr (Paul Siebeck), TĂźbingen 1992, S. 50; ähnlich Wolfgang Wippermann in einer Rezension zu GĂśtz Aly, Warum die Deutschen âŚ: Geschichte: Reiner Neid? In: JĂźdische Allgemeine. 18. August 2011 (online (Memento vom 12. März 2014 im Internet Archive)).
cite-note-3939. â Vgl. Hartmut Henicke: Arbeiterbewegung und Reformationsrezeption vom Vormärz bis zum Ersten Weltkrieg â Erkenntnisse und Grenzen. In: Arbeit â Bewegung â Geschichte, Heft II/2017, S. 86â106.
cite-note-4040. â Klicktel Herbst 2012.
cite-note-4141. â Klaus-Dieter Schumacher: Franz Mehring. 1996, abgerufen am 12. Dezember 2022.